Grün von den Graswurzeln her

BLOOMINGTON: Vom Rio+20-Umweltgipfel der Vereinten Nationen hängt eine Menge ab. Viele propagieren ihn als Plan A zur Rettung der Erde und möchten, dass sich die Staats- und Regierungschefs in einem einzigen internationalen Übereinkommen zum Schutz unseres lebenserhaltenden Systems und zu Verhinderung einer humanitären Krise verpflichten.

Untätigkeit in Rio wäre eine Katastrophe, ein einziges internationales Übereinkommen jedoch ein großer Fehler. Wir können uns nicht auf singuläre globale Strategien verlassen, um das Problem des Umgangs mit unseren gemeinsamen Ressourcen zu lösen: Ozeanen, Atmosphäre, Wäldern, Wasserstraßen und Artenvielfalt, die gemeinsam die richtigen Bedingungen schaffen, um Leben – darunter das von 7 Milliarden Menschen – zu ermöglichen.

Noch nie musste der Mensch Probleme von dem Umfang bewältigen, vor dem die heutige globale Gesellschaft steht. Niemand weiß genau, was funktionieren wird; daher ist es wichtig, ein System zu errichten, das sich schnell weiterentwickeln und anpassen lässt.

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