Griechische Lektionen für Europa

„Nur bei Ebbe sieht man, wer nackt badet“ lautete der treffende Kommentar des amerikanischen Großinvestors Warren Buffet zur Lage, nachdem die Weltwirtschaftskrise begonnen hatte. Diese lakonische Bemerkung gilt allerdings nicht nur für Unternehmen, wie wir mittlerweile wissen, sondern auch für Staaten. Das letzte Beispiel heißt Griechenland.

Nach Irland ist Griechenland das zweite Mitglied der Eurozone, das durch die Weltwirtschaftskrise in massive Zahlungsschwierigkeiten bis an den Rand des Staatsbankrotts geriet.

Irland konnte seine Probleme durch eine gleichermaßen entschlossene wie schmerzhafte Sanierungspolitik selbst lösen, zumal die Wirtschaft, jenseits der viel zu hohen Schuldenlast nach dem Platzen der Spekulationsblase, an sich gesund war. Die Lage Griechenlands ist eine andere.

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