Ancient Agora Museum Athens Dave Anteh/Flickr

Griechenlands mangelhafter Reform-Imperativ

LONDON – Griechenland und seine Gläubiger setzen nun eine Vereinbarung um, die im Gegenzug für weitreichende Reformen Finanzhilfen vorsieht. Trotz zahlloser Vorbehalte erlaubten die politischen Umstände kein besseres Abkommen. Dennoch kann – und muss – es als Grundlage zur Rettung Griechenlands und der Eurozone dienen.

Damit dieser Plan funktioniert, muss der griechische Premierminister Alexis Tsipras ein echtes Bekenntnis zu einem Reformprogramm ablegen, an das weder er noch viele griechische Bürger glauben. Und er muss mit den pro-europäischen Parteien in Griechenland eine Allianz schmieden, weil nur eine geeinte Regierung in der Lage sein wird, entsprechende Ergebnisse zu liefern.

Den Gläubigern muss es gelingen, das Geld zur Finanzierung des Rettungsprogramms aufzubringen. Und der Internationale Währungsfonds wird sich mit der Eurogruppe darüber einigen müssen, wie ein für Griechenland tragbares Schuldenniveau wiederherzustellen ist – eine Voraussetzung, um dem Land wieder Zugang zu den Kapitalmärkten zu verschaffen.

To continue reading, please log in or enter your email address.

To access our archive, please log in or register now and read two articles from our archive every month for free. For unlimited access to our archive, as well as to the unrivaled analysis of PS On Point, subscribe now.

required

By proceeding, you agree to our Terms of Service and Privacy Policy, which describes the personal data we collect and how we use it.

Log in

http://prosyn.org/XYiZJ51/de;

Cookies and Privacy

We use cookies to improve your experience on our website. To find out more, read our updated cookie policy and privacy policy.