Die preiswerte, wirksame Lösung gegen die globale Erwärmung

KOPENHAGEN: Die globale Erwärmung wird dazu führen, dass mehr Menschen hitzebedingt sterben. Es wird einen Anstieg des Meeresspiegels geben, mehr Malaria, Hunger und Armut. Die Besorgnis ist groß. Doch die Menschheit hat bisher sehr wenig getan, um ein Eintreten der genannten Folgen tatsächlich zu vermeiden. Die Kohlenstoffemissionen steigen weiter – trotz wiederholter Versprechen, sie zu senken.

Wir alle haben ein Interesse daran, den Klimawandel zu stoppen. Und nachdem wir uns an die Klimawissenschaftler gewandt haben, um uns über das Problem der globalen Erwärmung zu informieren, müssen wir uns jetzt an die Klimaökonomen wenden, damit sie uns über den Nutzen, die Kosten und möglichen Folgen unterschiedlicher Reaktionen auf diese Herausforderung aufklären.

Im Dezember treffen sich in Kopenhagen die Staats- und Regierungschefs dieser Welt, um einen neuen Pakt zur Bekämpfung der globalen Erwärmung zu schließen. Sollten sie ihre Planungen weiter auf Versprechungen zur Emissionsreduzierung bauen, die vermutlich nicht erfüllt werden? Sollten sie stattdessen die Emissionssenkungen um 20 Jahre verzögern? Was ließe sich erreichen, indem man mehr Bäume pflanzt oder die Methan- oder Rußemissionen verringert? Ist es sinnvoll, sich auf eine technologische Lösung der Erwärmung zu konzentrieren? Oder sollten wir uns einfach an eine wärmere Welt anpassen?

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