tuberculosis patients men bus masks AusAID/Flickr

Die richtigen Investitionen in die Gesundheit

KOPENHAGEN – Die Ebola-Epidemie in Westafrika hat über weite Teile des letzten Jahres die Schlagzeilen bestimmt. Doch so verheerend sie war: Ihre weniger als 20.000 Todesopfer verblassen gegenüber denen von vermeidbaren Erkrankungen wie AIDS, Tuberkulose und Malaria, die zusammen 2013 mehr als drei Millionen Tote verursachten und insbesondere die Ärmsten trafen. Das müsste nicht sein; eine Bekämpfung dieser Krankheiten wäre sogar eine außergewöhnlich gute Investition.

Die Wahrheit ist, dass uns die Ressourcen fehlen – und zwar sowohl das Personal als auch das Kapital –, um jedes Problem zu lösen, vor dem die Welt steht; daher müssen wir uns auf die Bereiche konzentrieren, wo wir am meisten Gutes tun können. Das ist es, was jene 193 nationalen Regierungen derzeit versuchen, die dabei sind, eine Reihe von bis 2030 umzusetzenden Entwicklungszielen zu formulieren. Um sie bei diesem Unterfangen zu unterstützen, hat mein Thinktank, das Copenhagen Consensus Center, 60 aus führenden Ökonomen bestehende Arbeitsgruppen gebeten, einige der zentralen Ziele zu analysieren und wirtschaftliche Argumente dafür zu finden, welche davon auf der endgültigen Liste stehen sollten.

Gesundheit ist ein wichtiges Thema; daher widmeten sich ihm sechs Expertengruppen und acht Kommentare, die zusammen einen großen Analysebereich abdeckten. Ein Ziel ragte dabei als besonders kosteneffektiv heraus: die Bekämpfung vermeidbarer tödlicher Krankheiten.

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