kozulwright7_ Gabriele Holtermann GordenPacific PressLightRocket via Getty Images_protest Gabriele Holtermann Gorden/Pacific Press/LightRocket via Getty Images

Ein neuer globaler Green New Deal

GENF – Der „Green New Deal” (GND), den die progressiven Kräfte in den USA vorschlagen, kann nicht in Isolation gelingen. Um Klimawandel und Ungleichheit gleichermaßen anzupacken, müssen sich alle Länder gemeinsam auf neue Regeln für die internationale Kooperation einigen.

Dieses Umdenkens nahm seinen Anfang vor einem Jahrzehnt. Im April 2009 trafen sich die G20 in London und versprachen, eine koordinierte Antwort auf die globale Finanzkrise zu finden, für eine Zukunft mit robusterem Wachstum. Im Dezember dieses Jahres versprachen die Staats- und Regierungschefs, die unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen in Kopenhagen zusammentrafen, eine starke Senkung der Kohlendioxidemissionen, um die globale Erwärmung auf 2° Celsius über dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen.

Die erste Konferenz endete mit der Ankündigung einer „neuen Weltordnung” durch den britischen Premierminister Gordon Brown, die auf „einer neuen fortschrittlichen Ära der internationalen Zusammenarbeit” basieren sollte; die zweite endete in Unordnung. Doch im Rückblick erweist sich der falsche Beginn dieser „neuen fortschrittlichen Ära” als das größere Hindernis für eine sichere und stabile Zukunft.

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