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Die Natur kann nicht länger warten

SAN JOSÉ – Costa Rica feiert in diesem Jahr den 200. Jahrestag seiner Unabhängigkeit. Wir nutzen diesen Anlass, um unsere Vorfahren zu ehren und an unsere Nachkommen zu denken, und wir laden die Welt ein, daran teilzuhaben. Wer nicht persönlich kommen kann, sollte den Anlass nutzen, das Land und die Ozeane der Erde schützen, die die Quelle allen Lebens sind.

Im Besonderen sollten sich Regierungen, Unternehmen, Gemeinden und Einzelne dazu verpflichten, bis 2030 mindestens 30 Prozent der Land- und Meeresflächen unseres Planeten unter Schutz zu stellen. Wissenschaftler haben festgestellt, dass dieses „30x30-Ziel“ das Mindestmaß an Naturschutz ist, das erforderlich ist, um einen katastrophalen Verlust der Natur zu verhindern und den Klimawandel einzudämmen.

Doch 30x30 wird nicht von selbst geschehen, sondern Zeit, Aufmerksamkeit und Geld erfordern. Wirtschaftswissenschaftler schätzen, dass das Erreichen dieses Ziels – durch den Schutz der wichtigsten intakten naturbelassenen Gebiete der Welt und die Wiederherstellung wichtiger zerstörter Lebensräume – weniger als ein Drittel der Summe kosten würde, mit der Regierungen Aktivitäten subventionieren, die die Natur zerstören. Es ist ermutigend, dass neun große philanthropische Organisationen kürzlich fünf Milliarden Dollar für die 30x30-Bemühungen zugesagt haben, die höchste jemals gespendete Summe zum Schutz der Natur.

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