Matthew Horwood/Getty Images

Der nächste Wendepunkt im Klimakampf

PARIS – Im nächsten Monat findet in San Francisco der Globale Klimaaktionsgipfel statt – eine der größten internationalen Versammlungen zum Klimawandel, die die Welt bisher gesehen hat. Der Gipfel, dessen Motto „Die Bemühungen auf die nächste Ebene bringen“ lautet, will als Startrampe für ein schnelleres Handeln dienen. So soll die Welt in die Lage versetzt werden, die Ziele des Pariser Klimaabkommens von 2015 erreichen zu können. Das Treffen ist eine goldene Gelegenheit, um im Kampf gegen die globale Erwärmung Fortschritte zu machen, aber dies kann nur gelingen, wenn sich alle Interessengruppen beteiligen.

Im Rahmen des Pariser Klimaabkommens einigte sich die internationale Gemeinschaft darauf, den Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur auf 2° Celsius – und idealerweise 1,5°C – über den vorindustriellen Wert zu begrenzen. Zu diesem Zweck wurden die Nationalregierungen beauftragt, ihre eigenen Klimaaktionspläne zu entwickeln, die so genannten „national bestimmten Beiträge“ (NDC, Nationally Determined Contributions).

Aber die Regierungen der Länder können dies nicht allein schaffen. Auch alle anderen müssen dazu beitragen – darunter auch die verschiedenen Regierungsebenen, Unternehmensleiter, Investoren und die Zivilgesellschaft. Dies erfordert eine neue Art von inklusivem Multilateralismus – der auch dazu verwendet werden kann, die Ziele Nachhaltiger Entwicklung zu erreichen, die die Verpflichtungen des Pariser Abkommens ergänzen.

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