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ghoshGettyImages81490857 Johannes Simon/Getty Images

Die Ziele nachhaltiger Entwicklung müssen ernst genommen werden

NEU DELHI – Bei den Sitzungen im Rahmen der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York Ende des Monats werden die Staats- und Regierungschefs der Welt eine Reihe wichtiger Themen erörtern – nicht zuletzt den Fortschritt der von den Vereinten Nationen formulierten 17 Zielen nachhaltiger Entwicklung (SDG). Einige der Ziele sind hochaktuell, darunter etwa jene zu Klimaschutz, menschenwürdiger Arbeit und Wirtschaftswachstum, hochwertiger Bildung sowie Partnerschaften zur Erreichung der SDG. 

Dennoch stößt diese hochrangig besetzte globale Zusammenkunft in der Öffentlichkeit auf wenig Begeisterung. Tatsächlich werden die bevorstehenden Sitzungen in vielen Teilen der Welt praktisch ignoriert und mit einem Gähnen oder Achselzucken als Debattierklubs einer internationalen Organisation abgetan. Und wenn die Regierungen nicht beginnen, ihre Verpflichtungen im Rahmen der SDG ernster zu nehmen, wird sich die öffentliche Gleichgültigkeit - oder sogar der Zynismus - nur weiter vertiefen.

Seit der Verabschiedung der SDG im Jahr 2015 – an sich eine beachtliche Leistung – ist es der „internationalen Gemeinschaft“ nicht gelungen, die Voraussetzungen für die Umsetzung dieser Ziele zu schaffen. Vielerorts fragt man sich freilich, ob es angesichts der unilateralen Wende in den Vereinigten Staaten und anderswo, der anhaltenden Handelskriege und des respektlosen Verhaltens vieler Staats- und Regierungschefs untereinander eine internationale Gemeinschaft überhaupt noch gibt.

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