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eichengreen135_Sean GallupGetty Images_lagardemerkel Sean Gallup/Getty Images

Die politische Debatte, die Europa braucht

SASKATOON – Die Eurozone steckt in einer Zwickmühle. Trotz der wiederholten geldpolitischen Impulse der Europäischen Zentralbank bleibt die Inflation hartnäckig unter der Zielmarke. Die Wirksamkeit der konventionellen Geldpolitik und sogar der quantitativen Lockerung ist ganz offensichtlich begrenzt, wenn die Zinssätze bei oder nahe Null liegen.

Skeptiker der Geldpolitik befürchten zudem, dass eine weitere Senkung der Zinsen den europäischen Banken schaden wird. Sie warnen, dass zusätzliche Anleihekäufe über das bereits beschlossene Volumen von 20 Milliarden Euro pro Monat hinaus, die Liquidität der Finanzmärkte beeinträchtigen werden. Indem die EZB die Preise für Vermögenswerte in die Höhe treibt, könnte sie das Finanzsystem Stabilitätsrisiken aussetzen, wenn diese abgehobenen Preise wieder auf den Boden der Tatsachen zurückkehren.

Das naheliegende Ereignis, das diese Rückkehr auslösen würde, wäre eine Rezession. Und wenn dieser Verfall der Vermögenspreise eintritt, wird die EZB nur begrenzten Spielraum für ausgleichende Maßnahmen haben, abermals weil die Zinsen bereits niedrig sind.

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