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Die vier Herausforderungen für die EU

MADRID – Der diesjährigen Wahl zum Europäischen Parlament gingen Monate nervösen Nägelkauens voraus: Wird die europafreundliche Mitte halten? Wird sie zu fragmentiert sein, um noch funktionieren zu können? Wird ab sofort jede Sitzung durch eine lautstarke Gruppe von Nationalpopulisten gestört?

Aber obwohl diese Fragen wichtig sind, sieht man hier den Wald vor lauter Bäumen nicht. Jetzt, wo die Wahl endlich stattfindet, kann Europa aufhören, sich um mögliche Ergebnisse zu sorgen und sich statt dessen auf die tatsächlichen Herausforderungen konzentrieren.

Die erste Herausforderung ist der erwartete wirtschaftliche Abschwung. Zehn Jahre, nachdem die Finanzkrise die Wirtschaft, die Politik und das Sozialmodell Europas auf den Kopf gestellt hat, liegt das durchschnittliche jährliche Wachstum immer noch bei schlappen 1,5%. Und es gibt deutliche Signale, dass es noch schlimmer wird: Das Schuldenniveau steigt erheblich, und die Europäische Zentralbank hat ihre stimulierenden Maßnahmen wieder aufgenommen, um eine Rezession zu verhindern.

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