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It’s the sovereignty, stupid!

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Zu guter Letzt ist sie also doch gesprungen, die deutsche Bundeskanzlerin. Hinein in eine neue Form der Europäischen Union, die mehr denn je Stabilität und Transfer, Solidarität und gegenseitige Haftung vereinigen wird und muss, soll das europäische Projekt in der Finanz- und Schuldenkrise nicht insgesamt zu Bruch gehen.

Lange hat sich Angela Merkel gegen diesen Schritt mit Händen und Füßen gewehrt, da sie wusste und weiß, wie unpopulär dieser in Deutschland ist - und deshalb auch politisch für sie gefährlich. Sie wollte den Euro verteidigen, nach Möglichkeit aber den Preis dafür nicht bezahlen. Damit ist es nun vorbei, den Finanzmärkten sei Dank.

Die Finanzmärkte hatten Europa ein Ultimatum gestellt: Scheitern des Euro und damit der EU inklusive des Gemeinsamen Marktes oder hinein in die weitere politisch-föderale Wirtschafts- und Finanzintegration. Angela Merkel hat sich im letzten Augenblick für die vernünftige Option entschieden.