Europas Kampf gegen den Terrorismus

Vor drei Jahren im März wurde Europa zum Ziel des internationalen Terrorismus. Bei gleichzeitigen Bombenanschlägen auf mehrere Züge in Madrid wurden 191 Menschen von islamistischen Terroristen getötet und über 2000 verletzt. Letzten Monat begannen die Prozesse gegen die Verdächtigen vor einem spanischen Gericht.

Gewalttätige Extremisten, die behaupten, im Namen des Islam zu agieren, haben vor und nach den Anschlägen des 11. September 2001 in Amerika viele Länder auf der ganzen Welt angegriffen. Die Anschläge in Madrid – und in London im Juli 2005 – zeigten, dass Europa eines ihrer bevorzugten Angriffsziele ist. Dies wiederum bewog die europäischen Regierungen, die Terrorismusabwehr, auch auf EU-Ebene, zu verstärken.

In den vergangenen drei Jahren wurden die Sicherheitsbestimmungen auf europäischen Häfen und Flughäfen verschärft, biometrische Pässe eingeführt und die Terrorismusfinanzierung ins Visier genommen. Über 2.000 des Terrorismus und anderer schwerer Verbrechen verdächtige Personen wurden auf Grundlage des Europäischen Haftbefehls verhaftet und ausgewiesen.

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