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moisi169_Aurelien MeunierGetty Images_macron Aurelien Meunier/Getty Images

Macrons NATO-Fehler

PARIS – Wer in Europa hat heute eine strategische Vision der Welt, die die radikalen Veränderungen an der Weltordnung berücksichtigt und über faule und bequeme herkömmliche Weisheiten hinausreicht? Auf die Gefahr, der nationalen Voreingenommenheit beschuldigt zu werden, fällt mir dabei nur ein Name ein: der des französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron. Doch muss Macron in seiner Kühnheit vorsichtig sein, sich nicht gegenüber Frankreichs europäischen Verbündeten zu isolieren.

Einige Beobachter, überwiegend in Frankreich, loben Macron, während eine weit größere Zahl in Europa und den USA ihn kritisiert. Doch scheinen Unterstützer und Kritiker gleichermaßen eine Kontinuität zwischen Macrons jüngsten außenpolitischen Äußerungen und dem Denken des früheren französischen Präsidenten Charles de Gaulle wahrzunehmen.

Wenn man unter Gaullismus Realismus versteht, dann ist der Vergleich gerechtfertigt. Doch wenn damit auf einen Versuch Frankreichs verwiesen wird, auf Distanz zu den USA und dem Projekt der europäischen Integration zu gehen, um eine gewisse Unabhängigkeit und Souveränität wiederzugewinnen, dann ist Macron kein Gaullist.

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