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Hilfe für Afrika gegen COVID-19

NEW ORLEANS – Vor sechs Jahren wurde Westafrika vom Ebola-Virus heimgesucht. Obwohl Ebola tödlich und hochgradig ansteckend ist, hätten die wirtschaftlichen und menschlichen Verluste viel geringer sein können, wenn die internationale Gemeinschaft rechtzeitig die nötige Unterstützung gewährt hätte. Und nun, wo sich das neue COVID-19-Virus verbreitet, laufen die Regierungen und internationalen Institutionen Gefahr, denselben Fehler zu wiederholen.

In Nigeria, wo ich als Ärztin arbeitete, brachte im Juli 2014 ein infizierter Liberianer das Ebola-Virus nach Lagos. Als er in unser Krankenhaus kam, um sich behandeln zu lassen, waren wir sehr schlecht vorbereitet. Ich wurde infiziert, und einige meiner Kollegen auch.

Aber zumindest war es ein privates Krankenhaus mit gewissen Ressourcen wie fließendem Wasser und medizinischen Handschuhen. Außerdem hatte unser medizinischer Leiter, als wir vermuteten, einen Ebola-Fall zu haben, sofort die Beamten beim nationalen Gesundheitsministerium und bei der Weltgesundheitsorganisation informiert. Und der Staat und die Gesundheitsbehörden stellten sofort Ressourcen bereit.

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