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Gleichberechtigung lohnt sich!

NEW YORK – In der ganzen Welt erregt das Geschlechterungleichgewicht neue Aufmerksamkeit. Auf Protestmärschen und in viralen Kampagnen in den sozialen Medien fordern Frauen ein Ende von sexueller Belästigung, Missbrauch, Frauenmord und Ungleichheit.

Aber so erfolgreich die #MeToo- and #TimesUp-Bewegungen auch dabei waren, das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu wecken, der Kampf für die Gleichberechtigung ist noch lange nicht vorbei. Die Stärkung von Frauen und Mädchen ist die Voraussetzung dafür, dass alle 17 der Nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen bis 2030 erreicht werden. Zurzeit jedoch ist die Geschlechterungleichheit weiterhin ein großes Hindernis für den globalen Fortschritt, und das betrifft ganz besonders den Arbeitsplatz.

Laut Catalyst, einer gemeinnützigen CEO-Watchdog-Organisation, werden heute nur fünf Prozent der 500 S&P-Unternehmen von Frauen geleitet. Das ist umso bemerkenswerter, wenn man bedenkt, dass es gemäß einer Umfrage der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) bei 73 Prozent aller globalen Firmen angeblich Gleichberechtigungsprogramme gibt. Und während die Forschung eine klare Verbindung zwischen der Gleichberechtigung innerhalb eines Unternehmens und seiner finanziellen Situation sieht, besetzen Frauen weniger als 20 Prozent der Sitze in Aufsichtsräten in den größten Unternehmen der Welt.

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