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Development aid women nepal Narendra Shrestha/Department for International Development/Flickr

Der effektivste Einsatz von Hilfsmitteln

PARIS – Die Anstrengungen zur Beseitigung der weltweiten Armut waren noch nie so intensiv. Neuen OECD-Daten zufolge erreichten die Gesamtausgaben der öffentlichen Entwicklungszusammenarbeit (ODA) 2014 – dem zweiten Jahr in Folge -  einen historischen  Höchststand von 135 Milliarden Dollar. Dies weist darauf hin, dass sich die Industrieländer trotz ihrer eigenen Probleme in jüngster Zeit weiterhin zu globaler Entwicklungsförderung bekennen.

Fügt man dieser Gesamtsumme noch die erheblichen Mittel aus China sowie aus arabischen Staaten und lateinamerikanischen Ländern in Form von Investitionen und Krediten hinzu, wird klar, dass die Mittelzuflüsse aus der ODA in Richtung Entwicklungsländer beispiellose Ausmaße erreicht haben. Und doch sollte die Freude über diese Zahlen nicht darüber hinwegtäuschen, dass durchaus Möglichkeiten bestehen, diese Mittelzuflüsse effektiver zu lenken.

Die offizielle Hilfe aus Geberländern leistete einen Beitrag, die extreme Armut und die Kindersterblichkeit zu halbieren und sie ermöglichte auch Fortschritte in zahlreichen anderen Bereichen. Dennoch wird immer deutlicher, dass anhaltende Zuwendungen aus der Entwicklungshilfe nicht reichen werden, um die extreme Armut bis 2030 zu beseitigen und die neuen nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen umzusetzen, auf die man sich heuer noch einigen wird.

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  1. campanella17_Ryan AshcroftSOPA ImagesLightRocket via Getty Images_englihs Ryan Ashcroft/SOPA Images/LightRocket via Getty Images

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    Edoardo Campanella

    The United Kingdom's bid to withdraw from the European Union is typically characterized as a dramatic manifestation of British nationalism. In fact, it has almost nothing to do with Britain, and everything to do with English national identity, which has been wandering in the wilderness ever since the fall of Pax Britannica.

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