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Wirtschaftliche Führung nach der Pandemie beginnt in Amerika

LAGUNA BEACH – Wie sieht die Zukunft der Weltwirtschaft aus? Nach derzeitigem Stand der Dinge lautet die Antwort, dass es leider wohl zu niedrigerem Wachstum, einer sich verschärfenden Ungleichheit, verzerrten Märkten und steigenden finanziellen Risiken kommen wird. Doch unverrückbar ist diese Entwicklung nicht. Mit rechtzeitigen Änderungen des politischen Paradigmas können politische Entscheidungsträger den Grundstein für eine dynamischere, integrativere und widerstandsfähigere Wirtschaft legen.

Der durch die Covid-19-Krise angerichtete wirtschaftliche Schaden präsentiert sich noch schlimmer als erwartet: die Wirtschaftstätigkeit brach ein, die Ungleichheit stieg und die Finanzmärkte entkoppelten sich weiter von der Realwirtschaft. Und da ein Impfstoff gegen die Erkrankung erst noch entwickelt werden muss, ist der Weg aus der Pandemie - und der damit verbundenen Wirtschaftskrise - nach wie vor höchst ungewiss.

Die führenden internationalen Wirtschaftsinstitutionen dieser Welt – der Internationale Währungsfonds, die OECD und die Weltbank - warnen mittlerweile, dass es mindestens zwei Jahre dauern werde, bis die Weltwirtschaft die Verluste aufgrund von Covid-19 wettgemacht haben wird. Kommt es in den großen Volkswirtschaften zu erneuten Infektionswellen, würde die Erholung sogar noch länger dauern.

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