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Eine globale COVID-19-Ausstiegsstrategie

OXFORD – Die Welt nach der Coronavirus-Pandemie könnte aus einem kriegerischen Gemisch von Ländern bestehen, die abgeschlossener und nationalistischer sind als zuvor. Aber ohne schnelle und effektive globale Zusammenarbeit könnte es sein, dass überhaupt kein sicherer Ausstieg aus dieser Krise möglich ist.

Bis jetzt stehen jedenfalls schwerfällige, nationalistische Reaktionen im Vordergrund. Nicht nur gibt es Ausgangssperren, Lockdowns und Beschlagnahmungen, sondern die Regierungen schließen auch Grenzen und verwenden Kriegsrhetorik, um ihre Bevölkerung aufzurütteln. Und die globalen Angebotsketten und der Welthandel werden nicht nur durch den wirtschaftlichen Stillstand zerstört, sondern auch dadurch, dass sich die reichen Länder um Vorräte streiten.

Bald werden die Regierungen die globale Wirtschaft allerdings wieder hochfahren müssen. Und dazu ist in mehreren entscheidenden Bereichen eine internationale Zusammenarbeit nötig:

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