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Apokalypse oder Kooperation?

NEU-DELHI – Die Apokalypse ist da. Das ist die eindringliche Botschaft des perfekten Sturms aus COVID-19 und Klimawandel, der nun losgebrochen ist. Die Pandemie dürfte noch Jahre lang anhalten, und das neuartige Coronavirus dürfte dabei zu zunehmend leicht übertragbaren, medikamentenresistenten Varianten mutieren. Und die Klimakatastrophe „droht“ nicht länger, sondern läuft inzwischen in Echtzeit ab.

Laut dem jüngsten Bericht des Weltklimarates – dessen Beurteilungen den extremen Klimaereignissen des vergangenen Jahres vorweggingen – sind einige drastische negative Klimaveränderungen bereits unumkehrbar. Und sie werden, wie die jüngsten Hitzewellen, Feuersbrünste und Überflutungen zeigen, jede Region in Mitleidenschaft ziehen. Sie werden zudem vielen natürlichen Arten schweren Schaden zufügen und die Möglichkeiten für menschliches Leben und unsere Lebensumstände negativ beeinflussen.

Die künftige globale Erwärmung auf ein zu bewältigendes Niveau zu begrenzen (selbst wenn dieses über dem Ziel des Pariser Klimaabkommens von 2015 von 1,5 °C liegt) wird enorme Anstrengungen erfordern, die allen Ländern scharfe wirtschaftspolitische Kurswechsel abverlangen werden. Dabei werden starke Veränderungen in der weltweiten Rechts- und Wirtschaftsarchitektur grundlegend sein.

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