business meeting sticky notes Astrakan Images/Getty Images

Damit jeder Entwicklungsdollar zählt

PRAG – Im Jahr 2017 wurden 146 Milliarden Dollar für Hilfe und Entwicklung ausgegeben. Selbst diese große Summe bleibt ein Bruchteil dessen, was zur Erreichung der Ziele der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) erforderlich wäre. Doch trotz der knappen Ressourcen gibt es überraschend wenig Diskussionen über die Prioritätensetzung bei den Entwicklungsausgaben.

In internationalen Umfragen und auf der Weltbühne sind sich die Entwicklungsländer ihrer Prioritäten sehr bewusst: verbesserte Gesundheitsversorgung und Bildung, mehr und bessere Arbeitsplätze, weniger Korruption sowie Lösungen für Ernährungsprobleme. Leider stellen die reichen Länder nicht unbedingt Mittel auf diesen Gebieten bereit.

Wenn die aktuellen Trends anhalten, wird die Welt die Ziele der SDGs für 2030 in einer Vielzahl von Bereichen nicht erreichen: Müttersterblichkeit, Tuberkulose, Zugang zu Familienplanung, HIV, Sterblichkeit durch nicht übertragbare Krankheiten, Zugang zu Vorschulen und Grundschulen, Wachstumsstörungen, Verschwendung, Unterernährung, Gewalt gegen Frauen, Geburtenregistrierung, Wasserzugang, Gleichberechtigung der Geschlechter in der öffentlichen Verwaltung, Zugang zu sanitären Einrichtungen und Luftverschmutzung.

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