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Die Abkühlung der heißesten Städte

WASHINGTON, DC – Extreme Hitze ist immer mehr an der Tagesordnung. Die Schlagzeilen dieses Jahres waren ebenso gnadenlos wie die Temperaturen: „Rekordhitzewelle in Spanien“, „Verheerende Hitzewelle in Südafrika“, „Texas bricht Hitzerekord“ oder „Kann man tödliche Hitze eigentlich noch „extrem“ nennen?“.

Diese weltweite Berichterstattung deutet auf ein massives Problem hin, das zukünftig nur noch größer und ernsthafter wird. Und nirgendwo sind Maßnahmen zur Abkühlung dringender als in unseren Städten, wo Straßen, Gebäude, Industrie und Fahrzeuge die Temperaturen um katastrophale 4 Grad Celsius erhöhen könnten, worunter die Ärmsten der Welt am stärksten leiden.

Die Suche nach Lösungen ist bereits im Gange, aber sie muss noch intensiviert werden. Auf der letztjährigen Klimawandelkonferenz der Vereinten Nationen (COP26) hat die Cool Coalition, eine Partnerschaft aus 120 Organisationen unter der Leitung des UN-Umweltprogramms und unter Beteiligung des Rocky Mountain Institute (RMI) eine umfassende Anleitung für nachhaltige städtische Kühlung veröffentlicht. Und im letzten Monat hat die Cool Coalition gemeinsam mit dem Adrienne Arsht-Rockefeller Foundation Resilience Center in Davos eine Online-Hitzeaktionsplattform ins Leben gerufen, die es Planern und Politikern erleichtert, die für sie relevantesten Lösungen zu finden.

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