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Die Folgen des Irak-Krieges

Die schwerwiegendsten Folgen des Irak-Krieges werden nicht auf den Schlachtfeldern zu sehen sein. Sie werden erst später zu Tage treten und in welchem Ausmaß wird davon abhängen, ob es George Bush und Tony Blair gelingt, ihren Angriff auf ein weitgehend wehrloses Volk zu rechtfertigen. Die beiden haben diesen Krieg aus bestimmten Gründen begonnen, über die auf der ganzen Welt hitzig debattiert wurde. Sind diese Gründe gerechtfertigt, könnte der Krieg möglicherweise zu mehr Sicherheit auf der Welt führen. Wenn sich ihre Argumente allerdings als haltlos erweisen oder gar widerlegt werden, dann wird dieser Krieg zu Instabilität führen. In diesem Fall wäre der rasche Rücktritt der beiden die wichtigste Konsequenz.

Als Rechtfertigung für diesen Krieg konnte die Tatsache, dass Saddam Hussein ein Tyrann ist, nicht dienen. Wenn es überhaupt eine Rechtfertigung gibt, dann ist es die Gefahr, die Saddams Regime für die Welt darstellt. Vier Argumente brachten Bush und Blair für diesen Krieg vor:

Der Irak ist im Besitz von Massenvernichtungswaffen,

diese Waffen stellen eine ernsthafte und unmittelbare Bedrohung dar,