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Eine gesunde, klimafreundliche Ernährung

BERLIN – Im kommenden Dezember werden sich die Staats- und Regierungschefs der Welt auf der UN-Klimakonferenz treffen, wo sie eine umfassende Vereinbarung zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes und zur Eindämmung der Erderwärmung treffen werden. Im Vorfeld dieses Treffens sollten die Regierungen eine kritische, aber dennoch oft übersehene Tatsache zur Kenntnis nehmen: Die größte Ursache für die Zerstörung der Umwelt und die Erschöpfung der Ressourcen ist heute unsere sich verändernde Ernährung - eine Ernährung, die noch nicht einmal zu einem gesunden Leben beiträgt.

In den letzten Jahrzehnten haben die steigenden Einkommen zu einem großen Umbruch in den Ernährungsgewohnheiten der Menschen geführt. Besonders Fleisch ist dabei ein immer wichtigerer Bestandteil auf dem Speiseplan der Menschen geworden. Angesichts der Tatsache, dass Vieh bei Aufzucht und Transport viel mehr Nahrungsmittel, Land und Wasser verbraucht als der Anbau von Pflanzen, erschöpft die zunehmende Nachfrage nach Fleisch natürliche Ressourcen, erzeugt Druck auf die Nahrungsmittelherstellung, schädigt Ökosysteme und treibt den Klimawandel voran.

Bei der Produktion von Fleisch wird zehnmal mehr Wasser verbraucht als bei der Produktion von Kalorien und Eiweiß aus Pflanzen. Ein Kilo Rind zum Beispiel benötigt 15.415 Liter Wasser. Es ist auch eine sehr ineffiziente Art und Weise, Nahrungsmittel zu produzieren: für die Produktion einer Fleischkalorie werden 30 Getreidekalorien benötigt.

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