Pope Francis waves to the pilgrims gathered in St. Peter's Squar Franco Origlia/Getty Images

Energie für das Gemeinwohl

NEW YORK – Die Klimakrise, mit der wir uns derzeit konfrontiert sehen, ist Ausdruck einer umfassenderen Krise: nämlich einer globalen Verwechslung von Mittel und Zweck. Wir bedienen uns weiterhin fossiler Brennstoffe, weil es uns möglich ist (Mittel), aber nicht, weil es gut für uns ist (Zweck).

Diese Verwechslung ist der Grund, warum Papst Franziskus und der Ökumenische Patriarch Bartholomäus uns dazu anspornen, gründlich darüber nachzudenken, was wirklich gut für die Menschheit ist und wie man es erreicht. Anfang dieses Monats luden sowohl der Papst in Rom als auch der Patriarch in Athen Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft ein, um den Übergang von fossilen Brennstoffen zu sicheren erneuerbaren Energien zu beschleunigen.

In den meisten Teilen der Welt von heute werden Sinn und Zweck von Politik, Wirtschaft und Technologie verfälscht. Politik wird als erbarmungsloser Machtkampf betrachtet, Wirtschaft als rücksichtsloses Streben nach Reichtum und Technologie als Wundermittel für mehr Wirtschaftswachstum. In Wahrheit, so Franziskus und Bartholomäus, brauchen wir Politik, Wirtschaft und Technologie, damit diese viel umfassenderen Zwecken als Macht, Reichtum und Wirtschaftswachstum dienen. Wir brauchen sie, um das Wohlergehen der Menschen von heute und zukünftiger Generationen zu fördern.

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