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Internationale Regeln für Geoengineering

NEW YORK – Der Klimawandel stellt eine beispiellose Bedrohung für die Menschheit dar, die mit zunehmender Wahrscheinlichkeit den weltweiten Lebensstandard noch zu unseren Lebzeiten dramatisch verringern und auf längere Sicht unvorhersehbaren Schaden anrichten wird. Und weil eine derart beängstigende Herausforderung radikale Lösungsansätze für den ganzen Planeten erfordert, fanden umfassende Diskussionen über vordringlich zu ergreifende  Maßnahmen statt, um den Anstieg der weltweiten Temperaturen auf weniger als 1,5 Grad Celsius über vorindustriellem Niveau zu beschränken.

Obwohl die Verringerung der Treibhausgasemissionen höchste Priorität bleiben muss, ist dies nach Ansicht des zwischenstaatlichen Ausschusses der Vereinten Nationen für Klimaänderungen (IPCC) nicht ausreichend. Von mancher Seite wird mittlerweile  vorgeschlagen, große Mengen an Kohlendioxid aus der Luft zu entfernen. Andere wiederum argumentieren, dass wir möglicherweise auch einfallende Sonnenstrahlung wieder in den Weltraum reflektieren müssen, um etwas mehr Zeit für die Reduktion und Eliminierung der Emissionen zu gewinnen.

Zusammengenommen werden diese beiden Ansätze als Geoengineering bezeichnet. Und da sich die Auswirkungen des Klimawandels verschärfen, denken immer mehr politische Entscheidungsträger, Wissenschaftler und Unternehmer ernsthaft über diese Optionen nach.    

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