Polluting power station Robert Nickelsberg/Getty Images

Die Kohlenstoffbepreisung kommt in Gang

BONN – Die Orkane, die in diesem Jahr die Karibik, Texas und Florida heimsuchten, führten zu überfluteten Autobahnen, zerstörten Häusern und Unternehmen und zahlreichen Todesfällen. Das Hochwasser ist inzwischen zurückgegangen, aber die Bilder des Chaos bleiben fest in unser kollektives Gedächtnis eingeätzt. Die Erholung wird Jahre, wenn nicht gar Jahrzehnte dauern und viele Milliarden Dollar kosten.

Fachleute haben erklärt, dass die Erwärmung der Ozeane dazu führt, dass Orkane stärker werden; andere Folgen des anthropogenen Klimawandels – von schweren Dürren am Horn von Afrika bis hin zu extremen Überflutungen in Asien – lassen Millionen von Menschen ohne Essen und grundlegende Unterkünfte zurück. Doch während die Verbindung zwischen dem Verbrennen fossiler Brennstoffe und tödlichem Wetter seit Jahren immer deutlicher wird, hat die Politik die Warnungen nicht immer beherzigt.

Dies ändert sich derzeit rapide. Länder, Bürger und eine wachsende Zahl von Unternehmen weltweit werden endlich aktiv. In diesem Monat kamen tausende zur UN-Klimakonferenz in Bonn zusammen, um ehrgeizigere Ziele im Kampf gegen den Klimawandel festzulegen. Nach dem erfolgreichen Pariser Klimaabkommen vor zwei Jahren sind die Erwartungen an Bezug auf weitere Fortschritte und an die weitere Zusammenarbeit hoch.

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