Scientists observe biodiversity Boris Hovat/Getty Images

Der Verlust der Biodiversität lässt die Alarmglocken läuten

NORWICH – Die derzeit in Bonn stattfindende Klimakonferenz sorgt dafür, dass die weltweit steigenden Temperaturen wieder einmal ganz oben auf der globalen Agenda stehen. Aber weshalb sollte man sich mit steigenden Temperaturen beschäftigen, wenn nicht wegen ihrer Auswirkungen auf das Leben auf der Erde, einschließlich des menschlichen Lebens?  

Dieser wichtigen Frage gilt es, sich zu stellen und zwar in Anbetracht des relativen Mangels an Aufmerksamkeit für eine andere, damit eng verbundene und ebenso bedeutsame Bedrohung: nämlich des erstaunlichen Tempos mit dem die biologische Artenvielfalt weltweit verloren geht. 

Die Verfügbarkeit von Nahrung, Wasser und Energie – Grundbausteine der Sicherheit jedes Landes – ist abhängig von gesunden, robusten und vielfältigen Ökosystemen und dem darin vorkommenden Leben. Aber infolge menschlicher Aktivitäten schwindet die Biodiversität auf unserem Planeten derzeit rascher als jemals zuvor. Zahlreiche politische Entscheidungsträger haben allerdings noch nicht erkannt, dass ein Verlust der Biodiversität eine ebenso ernsthafte Bedrohung darstellt wie steigende Meeresspiegel und zunehmend häufiger auftretende Extremwetterereignisse.

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