Hin zu einem saubereren wirtschaftlichen Wachstum

Der britische Premierminister Tony Blair hat zugesagt, dass sich das vom 6.-8. Juni in Gleneagles, Schottland, stattfindende Treffen der G8, dem er vorsitzen wird, auf zwei der wichtigsten und langwierigsten globalen Probleme konzentrieren werde: die Armut der Dritten Welt und die globale Erwärmung.

Lange Zeit schienen diese beiden Probleme miteinander in Konflikt zu stehen. Die sich entwickelnde Welt ist verständlicherweise nicht bereit, ihr Wachstum einem weltweiten Gemeinwohl zu opfern, insbesondere, solange die Vereinigten Staaten, das reichste Land der Welt, nicht willens erscheinen, auf auch nur einen kleinen Teil ihres luxuriösen Lebensstils zu verzichten.

Unter Führung von Papua Neuguinea und Costa Rica hat nun eine Gruppe von Entwicklungsländern – eine neue Regenwaldkoalition – einen innovativen Vorschlag gemacht, der nicht nur anbietet, sich zur Einhaltung von Obergrenzen für Treibhausgase zu verpflichten, sondern auch aufzeigt, wie dies auf eine für die Entwicklung dieser Länder förderliche Weise geschehen könnte.

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