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Saubere Energie hat das wirtschaftliche Wettrennen gewonnen

DENVER: Seit Jahren haben wir am Rocky Mountain Institute (heute: RMI) argumentiert, dass der Übergang zu sauberer Energie weniger kosten und schneller ablaufen würde als von Regierungen, Unternehmen und vielen Analysten erwartet. In den letzten Jahren hat sich diese Sicht uneingeschränkt bestätigt: Die Kosten für erneuerbare Energien sind konsequent schneller gesunken als erwartet, während ihre Einführung schneller verlaufen ist als prognostiziert, was die Kosten weiter reduziert hat.

Dank dieses Tugendkreises haben die erneuerbaren Energien ihren Durchbruch erzielt. Und jetzt haben neue Analysen zweier maßgeblicher Forschungsinstitute den Berg von Daten, die zeigen, dass eine rasche Umstellung auf saubere Energien der kostengünstigste Weg voran ist, weiter erhöht.

Politiker, Wirtschaftsführer und Finanzinstitute müssen den vielversprechenden Implikationen dieser Entwicklung dringend Rechnung tragen. Angesichts der in Kürze stattfindenden UN-Klimakonferenz (COP26) in Glasgow ist es wichtig, dass die weltweiten Regierungen begreifen, dass es beim Erreichen des Erwärmungsziels des Pariser Klima-Abkommens von 1,5 °C nicht darum geht, Opfer zu bringen; es geht darum, Chancen zu ergreifen. Der Verhandlungsprozess muss neu gefasst werden, sodass es weniger um Lastenteilung geht und mehr um einen lukrativen Wettlauf beim Einsatz saubererer, preiswerterer Energietechnologien.

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