Neuerliche Stärkung der Weltwirtschaft

WASHINGTON, D.C. Die Weltwirtschaft verharrte in 2013 in der Schwebe zwischen Hoffen und Bangen. Während der Aufschwung insbesondere in einigen hoch entwickelten Ländern an Dynamik gewann, fliegt die Weltwirtschaft noch nicht mit allen Motoren – und dürfte auch im kommenden Jahr weiter untermotorisiert unterwegs sein.

Die aktuelle Prognose des Internationalen Währungsfonds geht für 2014 von einem BIP-Wachstum von 3,6% aus, was nicht schlecht ist, aber noch immer unter dem Wachstumspotenzial von rund 4% liegt. Anders ausgedrückt: Die Welt könnte noch immer erheblich mehr Arbeitsplätze schaffen, ohne einen Inflationsdruck anzuheizen.

Dies bedeutet, dass die Mitglieder des IWF – egal, ob hoch entwickelte Volkswirtschaften, Schwellen- oder Entwicklungsländer – noch mehr tun müssen. Eine starke, dauerhafte Erholung, von der alle Länder und Völker profitieren, erfordert weiteres Handeln der Politik an allen Fronten: fiskal-, struktur- und finanzpolitisch. Zugleich muss die internationale Gemeinschaft ihre Anstrengungen zum Ausbau der Zusammenarbeit im Rahmen der G20, des IWF und anderer Akteure verstärken. Tatsächlich sind die anhaltenden Auswirkungen der globalen Krise allein durch eine derartige Zusammenarbeit zu überwinden.

To continue reading, please log in or enter your email address.

To access our archive, please log in or register now and read two articles from our archive every month for free. For unlimited access to our archive, as well as to the unrivaled analysis of PS On Point, subscribe now.

required

By proceeding, you agree to our Terms of Service and Privacy Policy, which describes the personal data we collect and how we use it.

Log in

http://prosyn.org/vZ3oFWc/de;

Cookies and Privacy

We use cookies to improve your experience on our website. To find out more, read our updated cookie policy and privacy policy.