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Der Kampf gegen Chinas Einflussoperationen

NEW YORK – Während die Handelsgespräche zwischen den Vereinigten Staaten und China einem ungewissen Abschluss entgegenholpern, bleiben große Teile der Welt auf die mögliche Eskalation zwischen den beiden weltgrößten Volkswirtschaften fixiert. Die eng gefassten Diskussionen über die Retourkutschenpolitik bei den Zöllen, den chinesischen Merkantilismus und den Diebstahl geistigen Eigentums lassen jedoch die allgemeineren Auswirkungen des Handelskrieges außer Acht: dass nämlich die USA und China ihre Fähigkeit verlieren, in einer nicht feindlich gesinnten Weise miteinander umzugehen.  

Für die USA stellt China eine rasch wachsende Bedrohung dar - eine Wahrnehmung, die sich teilweise aus Chinas enormem bilateralen Handelsüberschuss und seinen dreisten Bemühungen zur Aneignung amerikanischer Technologie ergibt. Geschürt wird diese Ansicht aber auch – und in vielleicht noch bedeutenderer Hinsicht – durch Chinas Bestrebungen nach militärischer Hegemonie in der Region Asien-Pazifik, seine rasch steigenden Auslandsinvestitionen, seine Versuche zur Umgestaltung der globalen politischen Debatte sowie seine Bemühungen zur Beeinflussung anderer Länder, darunter auch der USA.

Zu diesen Bemühungen, so warnte FBI-Direktor Christopher Wray letztes Jahr, zählt auch der Einsatz unkonventioneller Akteure zur Infiltration demokratischer Institutionen, insbesondere im wissenschaftlichen Bereich. In diesem Sinne, so Wrays Schlussfolgerung, ist die „chinesische Bedrohung” mehr als eine „gesamtstaatliche Bedrohung”; sie präsentiert sich vielmehr als eine „gesamtgesellschaftliche Bedrohung.“ Bestätigt wurden diese Befürchtungen in unserem kürzlich veröffentlichten Bericht unter dem Titel China’s Influence and American Interests – dem Produkt einer 23-köpfigen Arbeitsgruppe, die wir gemeinsam leiteten und die von der Hoover Institution und der Asia Society ins Leben gerufen wurde.

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