Father watching daughter and son riding bicycles Inti St Clair/Getty Images

Verursachen Kinder den Klimawandel?

KOPENHAGEN – In allen Kulturen gilt die Erziehung eines Kindes als eines der lohnendsten Dinge, die ein Mensch tun kann. Und dennoch sind sich viele Aktivisten, Wissenschaftler und Journalisten einig, dass jeder zweimal nachdenken sollte, bevor er sich fortpflanzt.

Der amerikanische öffentlich-rechtliche Rundfunksender NPR fragt: „Sollten wir im Zeitalter des Klimawandels Kinder haben?” Das Magazin The Nation will wissen: „Wie können Sie sich für ein Baby entscheiden, wenn der Klimawandel das Leben auf der Erde verändert?” The Guardian berät die Leser: „Wollen Sie den Klimawandel bekämpfen? Bekommen Sie weniger Kinder.” Und die New York Times warnt, dass ein Kind die schlimmste Umweltsünde überhaupt ist.

Mit zwei Kindern würde eine hypothetische Amerikanerin, die auf ein kraftstoffsparendes Auto umsteigt, weniger fährt, recycelt, effiziente Glühbirnen und energiesparende Fenster einbaut, „fast 40 Mal so viel Schaden anrichten, wie sie durch diese Aktionen gespart hat”. Im vergangenen Jahr erreichte die US-Fruchtbarkeitsrate einen historischen Tiefstand.

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