Demonstration Sean Gallup/Getty Images

Der Nutzen gemeinsamen Handelns beim Klima

BONN – Als Donald Trump vor einem Jahr zum Präsidenten der USA gewählt wurde, sagten manche ein nahes Ende des Pariser Abkommens voraus. Doch wie die jüngste Runde globaler Klimaverhandlungen in Bonn gezeigt hat, sind die politischen Führer der Welt diesem Abkommen stärker verpflichtet denn je. Dies ist die gute Nachricht, doch es bleibt die Tatsache, dass die Zusagen dieser Länder bisher noch nicht ausreichen, um eine Trendwende herbeizuführen – und unser Zeitfenster für ein wirksames Handeln in der Frage des Klimawandels schließt sich rasch.

Trumps Entscheidung zum Austritt der USA – dem weltgrößten CO2-Emittenten der Geschichte – aus dem Pariser Abkommen hat dem Abkommen einen schweren Schlag versetzt. Viele der engsten Verbündeten Amerikas – darunter unsere beiden Länder, die Marshall-Inseln und Australien – waren schwer enttäuscht von diesem sowohl für Amerika als auch für die Welt kurzsichtigen Schritt.

Doch es fällt schwer, sich nicht von der frischen Welle globaler Entschlossenheit ermutigt zu fühlen, die Trumps Entscheidung weltweit und innerhalb der USA selbst freigesetzt hat. Fast alle wichtigen Bundesstaaten, Städte und Unternehmen der USA haben zugesagt, mehr zu tun, damit ihr Land trotz des Widerstandes der Trump-Regierung seinen Verpflichtungen nachkommen kann.

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