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Hilft Bitcoin den Unternehmen?

NEW YORK – In einem aktuellen Kommentar für die Financial Times trägt die Ökonomin Dambisa Moyo Argumente dafür vor, warum Wirtschaftslenker in Bitcoin investieren sollten. Ihre drei wichtigsten sind, dass Bitcoin eine Methode zur Minderung von Unternehmensrisiken sei, dass Kryptowährungen mögliche Lösungen böten, um Geschäfte in Schwellenländern zu tätigen und dass die digitalen Währungen eine aufregende neue Zukunft der „Währungsplattformen“ einläuten.

Hat Moyo Recht? Lassen Sie uns Ihre Punkte nacheinander betrachten.

Erstens ist es unklar, wie der Kauf von Bitcoins Unternehmensrisiken abmildern könnte. Das einzige Risiko, dass Moyo identifiziert, besteht darin, eine der größten Spekulationsblasen aller Zeiten zu verpassen. Natürlich könnte ein Unternehmen, dem ein fortgesetzter Wertzuwachs von Bitcoin entgeht, düstere Konsequenzen erleiden – darunter die Übernahme durch einen in Bitcoin investierten Rivalen. Investitionen in Bitcoin sind offensichtlich ein sicherer Weg, um zu vermeiden, Kapitalerträge durch Wertsteigerungen von Bitcoin zu verpassen. Doch das macht sie noch lange nicht zu einer klugen Kapitalanlage, insbesondere, wenn man die potenziellen Renditen gegen das hohe Risiko erheblicher Kapitalverluste abwägt.

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