rodriguesbezerra1_Damian GillieConstruction PhotographyAvalonGetty Images_bikelane Damian Gillie/Construction Photography/Avalon/Getty Images

Radwege bringen uns alle voran

FORTALEZA – Die Kreuzung zwischen der Avenida Leste Oeste und der Avenida Pasteur in der brasilianischen Stadt Fortaleza war für Fahrräder immer schon schwer zu befahren – insbesondere in östlicher Richtung, da dort drei Autofahrspuren auf zwei verengt werden. Daten zeigen, dass sich während der Hauptverkehrszeit alle 60 Minuten 360 Radfahrer ohne jeden Schutz zwischen 2.700 Autos, LKWs und Motorrädern durchkämpfen müssen.

Solche Bedingungen sind, gelinde gesagt, für den Radverkehr nicht förderlich. Aber sowohl als Transportmittel als auch als Methode, einen aktiveren Lebensstil zu führen, sind Fahrräder für die Einwohner der Stadt sehr hilfreich. So könnten sie der brasilianischen Epidemie der Fettleibigkeit etwas entgegen setzen – über die Hälfte der Bevölkerung des Landes ist übergewichtig oder fettleibig. Da die Fettleibigkeit in den letzten 13 Jahren um über 67% gestiegen ist, war es die Pflicht meiner Verwaltung, das Radfahren populärer zu machen.

Unser Ziel war es, Fortaleza – eine schöne Küstenstadt und mit 2,6 Millionen Einwohnern der fünftgrößte brasilianische Stadtbezirk – nicht nur sicherer, sondern auch gesünder zu machen. Also begannen wir, Anreize für den Fahrradverkehr einzuführen, darunter insbesondere Maßnahmen dafür, ihn als Transportmöglichkeit zu verbessern.

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