Barack Obamas ausstehende Freiheitsagenda

An seinem zweiten Arbeitstag unternahm Präsident Barack Obama einen wesentlichen Schritt in Richtung Wiederherstellung der Verfassung und der Rechtsstaatlichkeit. Er unterzeichnete zwei Verfügungen: Die eine besiegelte die Schließung von Guantánamo und die andere sieht vor, Amerika wieder als Mitglied der Gemeinschaft zivilisierter Staaten zu etablieren, indem man die als „Black Sites“ bezeichneten Geheimgefängnisse schließt, wo staatlich abgesegnete Folter ermöglicht wurde.

Guter Anfang. Die Ehre gebührt sowohl Obama als auch den Millionen Amerikanern, die aufstanden und das Risiko auf sich nahmen, gegen die wachsende Tyrannei zu kämpfen. Das ist allerdings nicht genug. Wir warten noch auf eine Rede, in der der Präsident fünf Aufgaben darlegt, die er ebenso rasch erledigen muss wie die ersten beiden Verfügungen, um den durch die frühere Regierung verursachten Schaden für die Freiheit zu beheben. Im Wesentlichen sollte diese Rede folgendermaßen klingen:  

„Liebe Mitbürger, die Gründer unserer Nation waren so klug, unsere Freiheiten auf vielfache Weise zu garantieren. Für unser Seelenheil konnten sie keine Garantie übernehmen. Das liegt an uns und daran, wie wir agieren.

To continue reading, please log in or enter your email address.

To continue reading, please log in or register now. After entering your email, you'll have access to two free articles every month. For unlimited access to Project Syndicate, subscribe now.

required

By proceeding, you are agreeing to our Terms and Conditions.

Log in

http://prosyn.org/d2A5f94/de;

Cookies and Privacy

We use cookies to improve your experience on our website. To find out more, read our updated cookie policy and privacy policy.