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Den Hunger verbannen

WIEN – Von den fast sieben Milliarden Menschen auf der Erde leidet etwa eine Milliarde unter Hunger. Grund dafür sind viele verschiedene örtliche Ereignisse und Gegebenheiten sowie der immer stärkere Bedarf, unvorhersagbare Wetterlagen und schlechte finanzielle Vorsorge. Und wenn die Weltbevölkerung wie erwartet im Jahr 2050 oder früher neun Milliarden Menschen beträgt, könnte sich die Lebensmittelknappheit noch verschlimmern.

Mit den richtigen Methoden aber können wir genug Nahrung für alle erzeugen. Wenn wir heute das Richtige tun, können wir den Hunger tatsächlich ausrotten.

Um die erwartete Nachfrage für die nächsten 20 Jahre zu decken, muss die globale Nahrungserzeugung um etwa 50% gesteigert werden. Also benötigen wir nachhaltiges landwirtschaftliches Wachstum, um das Angebot zu erhöhen und die Preise zu stabilisieren. Ebenso müssen die Einkommen armer Bauern in den Entwicklungsländern erhöht werden.

Dies kann durch ein Programm für Subsistenzwirtschaft erreicht werden, das nicht nur die Produktivität erhöht, sondern auch die Abhängigkeit vom Wetter vermindert und einfache Finanzierungsinstrumente bereitstellt, um Investitionen in neue Technik und Ausrüstung, mehr Landbesitz und leichteren Zugang zu lokalen Märkten zu erreichen. Die Verbesserung der Situation der Subsistenzbauern würde dazu führen, die Anzahl der Hungernden zu halbieren.