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sachs314_Julian Stratenschultepicture alliance via Getty Images_harvest

Lebensmittel für nachhaltige Entwicklung

NEW YORK –Einen Planeten mit 7,7 Milliarden Menschen zu ernähren ist keine einfache Sache. Jeder Mensch auf dem Planeten braucht, erwartet und hat ein Recht auf eine gesunde Ernährung. Jeder Landwirt braucht, erwartet und hat ein Recht auf eine menschenwürdige Existenz. Die rund zehn Millionen anderen Arten auf dem Planeten brauchen ein Umfeld, in dem sie überleben können. Und jedes Unternehmen, das Lebensmittel produziert, verarbeitet und transportiert, muss Gewinn machen und erwartet dies auch.

Das ist viel verlangt – und wird derzeit nicht erfüllt. Über 820 Millionen Menschen leiden unter chronischem Hunger. Weitere rund zwei Milliarden leiden unter einem Mangel an Mikronährstoffen wie Vitaminen oder Eiweißen. Rund 650 Millionen Erwachsene sind fettleibig, eine Epidemie, die zum Teil durch stark verarbeitete Lebensmittel verursacht wird, die voller Zucker, gesättigter Fettsäuren und sonstiger chemischer Zusätze stecken.

Doch gehen die Probleme weit über Hunger und Ernährung hinaus. Die heutigen Praktiken in der industriellen Landwirtschaft sind die Hauptursache von Entwaldung, der Erschöpfung der Trinkwasservorkommen, Umweltverschmutzung, Bodenerosion und dem Zusammenbruch der Artenvielfalt. Zudem richtet der vom Menschen – teils durch den Lebensmittelsektor – verursachte Klimawandel ein Chaos im Bereich des Pflanzenbaus an. Angesichts zunehmender Erwärmung und eines sich fortsetzenden Bevölkerungswachstums wird sich die Krise weiter verschlimmern, sofern nicht entschiedene Maßnahmen ergriffen werden.

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