sustainable farming field fotografixx/Getty Images

Wie wir mit Essen die Welt retten können

LONDON – Es gibt kein Land auf der Welt, das nicht mit den schwerwiegenden gesundheitlichen und ökologischen Folgen der Ernährungsweise seiner Bevölkerung zu kämpfen hätte. Es muss einen besseren Weg geben, um alle gut und nachhaltig zu ernähren.

Nach derzeitigen Stand haben weltweit rund 820 Millionen Menschen nicht genug zu essen und viele weitere – oft in denselben Ländern – ernähren sich von ungesunden Lebensmitteln, die zu Fettleibigkeit, Herzkrankheiten, Diabetes und anderen lebensbedrohlichen Erkrankungen führen. Die Risiken einer schlechten Ernährung für die Gesundheit wiegen heute schwerer als die Folgen von Alkohol, Rauchen, ungeschütztem Sex und Drogenmissbrauch zusammengenommen.

Im Hinblick auf die Umwelt stellt die globale Nahrungsmittelproduktion, für die 40% der weltweiten Landfläche genutzt und 70% des Süßwassers verbraucht werden, die größte durch den Menschen verursachte Belastung für die Ressourcen des Planeten dar. Sie hat außerdem erheblichen Anteil an steigenden Treibhausgasemissionen, am Verlust der biologischen Vielfalt, an der Entstehung sogenannter Totwasserzonen in den Ozeanen, in denen die Sauerstoffsättigung für die Meeresbewohner nicht ausreicht, und an der Abholzung.

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