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Afrikanische Frauen in die Führungsetagen

EBENE, MAURITIUS – Bis 2050 wird ein Viertel der Weltbevölkerung afrikanisch sein, was bedeutet, dass einer von acht Menschen eine afrikanische Frau sein wird. Aber sowohl auf dem Kontinent als auch im Rest der Welt haben die afrikanischen Frauen weniger wirtschaftlichen Einfluss, als ihre Anzahl vermuten lässt. Dieses Missverhältnis hat für die Zukunft Afrikas schlimme Folgen. In der Tat kann der Kontinent sein vollständiges Potenzial nur dann verwirklichen, wenn die Teilnahme der Frauen am Arbeitsmarkt drastisch erhöht wird – wozu auch verantwortliche Führungspositionen gehören.

Der Beitrag, den Frauen für die Zukunft Afrikas leisten können, sollte offensichtlich sein. Weltweit liegen die Konsumausgaben – die in den Entwicklungsländern dreimal schneller wachsen als in den Industriestaaten – größtenteils in der Hand von Frauen. Dies ist für die Unternehmen ein starker Anreiz, mehr Frauen in den Entscheidungsfindungsprozess einzubeziehen.

Obwohl die Anzahl der Frauen in den Vorständen der globalen Konzerne steigt, findet der Fortschritt nur langsam statt, und afrikanische Frauen wurden weitgehend außen vor gelassen – mit bemerkenswerten Ausnahmen wie Ngozi Okonjo-Iweala, einer ehemaligen nigerianischen Finanzministerin und Verwaltungsdirektorin der Weltbank, die letztes Jahr in den Vorstand von Twitter berufen wurde – zweifellos aufgrund der zunehmenden Beliebtheit der Plattform in Afrika. Aber Okonjo-Iweala ist ein Sonderfall. Nur wenige afrikanische Frauen haben in weltweiten Konzernen ähnlich einflussreiche Positionen inne.

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