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Eine grüne Industrialisierungsstrategie für Afrika

LONDON – Afrika hat weniger zur Klimakrise beigetragen als alle anderen Kontinente, wird aber einige ihrer schlimmsten Folgen erleiden. Dies sieht man bereits heute: In diesem Jahr tötete der Zyklon Idai in Mosambik über 600 Menschen, und in Ost- und Südafrika haben über 45 Millionen Menschen aufgrund von Dürren nicht genug zu essen. Wie kann Afrika wirtschaftlich wachsen und sich entwickeln, ohne zusätzliche globale Erwärmung zu erzeugen?

Afrika hat für seine Industrialisierung einen enormen Anreiz: die weltweit am stärksten wachsende Bevölkerung und eine Urbanisierungsrate, die fast doppelt so hoch ist wie der globale Durchschnitt. Um für die fast 450 Millionen Menschen, die laut Schätzungen in den nächsten zwei Jahrzehnten zum Arbeitsmarkt hinzu kommen, Jobs zu schaffen, muss der Kontinent das Wirtschaftswachstum ankurbeln, oder es besteht die Gefahr massiver sozialer Unruhen.

Historisch gesehen werden zur Industrialisierung aber enorme Mengen fossiler Brennstoffe benötigt. Darüber hinaus sind natürliche Ressourcen wie Kohlenwasserstoffe für die meisten afrikanischen Länder wichtige Quellen internationalen Austauschs und staatlicher Einkünfte.

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