Issouf Sanogo/AFP/Getty Images

Die Bildungs-Roadmap bis 2030

LONDON – Als ich in diesem Jahr das Flüchtlingslager Zaatari in Jordanien besuchte, haben mir die Kinder dort erzählt, was Bildung für sie bedeutet. Für syrische Kinder und Jugendliche, die gezwungen wurden, ihre Heimat zu verlassen und alles verloren haben, ist Bildung viel mehr als Qualifikationen oder Zeugnisse, sie ist Hoffnung für die Zukunft.

Kinder wie die in Zaatari und Millionen anderer in der ganzen Welt stehen im Mittelpunkt der Arbeit der Internationalen Kommission für die Finanzierung Globaler Bildungschancen, der ich seit vergangenem September angehöre. Diese Kommission hat es sich zur Aufgabe gemacht, das vierte Nachhaltige Entwicklungsziel der Vereinten Nationen umzusetzen, das bis 2030 „eine inklusive und gleiche Qualitätsbildung sicherstellen und lebenslange Lernchancen für alle fördern will”.

Dieses Ziel ist noch eine viel zu weit entfernte Perspektive für viele Kinder. Bei der großen Anzahl an Entwicklungsherausforderungen, die unsere Aufmerksamkeit verlangen, dürfen Politiker nicht vergessen, dass Bildung nicht nur ein Ziel an sich ist, sie ist auch Katalysator für viele andere Entwicklungsgewinne.

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