Die Geschichte zweier Pleiten

BRÜSSEL – Es war einmal ein Land, das von hohen Defiziten, hoher Inflation und Jahrzehnten der wirtschaftlichen Stagnation heimgesucht wurde. Als die wirtschaftlichen Probleme erneut besonders dringlich wurden, beschloss die Führung des Landes einen radikalen Weg zu beschreiten, um Preisstabilität zu erreichen.

Eine neue Währung wurde eingeführt und mit einem festen Wechselkurs im Verhältnis 1:1 an den Dollar gekoppelt. Per neuem Gesetz wurde verfügt, dass diese Quasi-Währungsunion ewig Bestand haben soll. Eine wirtschaftliche Öffnung erfolgte, staatliche Unternehmen wurden privatisiert und das Land beteiligte sich an einer wichtigen regionalen Freihandelsinitiative.

Anfänglich funktionierte die neue Regelung sehr gut. Das Wachstum kehrte zurück und das Vertrauen ausländischer Investoren sorgte dafür, dass umfangreiche Direktinvestitionen in das Land flossen, insbesondere in den Bankensektor.

We hope you're enjoying Project Syndicate.

To continue reading, subscribe now.

Subscribe

Get unlimited access to PS premium content, including in-depth commentaries, book reviews, exclusive interviews, On Point, the Big Picture, the PS Archive, and our annual year-ahead magazine.

http://prosyn.org/75R4KvJ/de;

Cookies and Privacy

We use cookies to improve your experience on our website. To find out more, read our updated cookie policy and privacy policy.