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Die Türkei - eine Nation verschiedener Glaubensrichtungen

ANKARA – Nach Jahrzehnten der Missachtung und des Misstrauens von offizieller Seite hat die Türkei mehrere Schritte unternommen, um die Rechte der nichtmuslimischen Minderheiten des Landes sicherzustellen und damit die gleichberechtigte rechtsstaatliche Behandlung aller türkischen Bürger, ungeachtet ihrer Religion, ethnischen Zugehörigkeit oder Sprache zu garantieren.  

Zu den religiösen Minderheiten der Türkei zählen griechisch-orthodoxe, armenische, assyrische, kaldäische und andere christliche Glaubensgemeinschaften ebenso wie Juden. Sie alle bilden einen integralen Bestandteil der türkischen Gesellschaft. Als Teil der neuen Initiative der türkischen Regierung, jede Art der Diskriminierung von nichtmuslimischen Gemeinschaften zu beenden, bekräftigte Präsident Abdullah Gül diese Botschaft, indem er den griechisch-orthodoxen Patriarchen von Istanbul, Bartholomaios, empfing und in Hatay – als erster türkischer Präsident - eine Kirche und eine Synagoge besuchte.