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Somalia: Hölle ohne Ende

Somalias interner Konflikt wird durch eine brandgefährliche Mischung aus Religion, Politik und Klanrivalität angeheizt. Täglich werden in Mogadischu Zivilisten getötet; es gibt am Straßenrand platzierte Sprengbomben und Mörserangriffe, und Politiker und Journalisten sind Ziele. Was das Ganze noch schlimmer macht: Das Land leidet in diesem Jahr sowohl unter Überflutungen wie unter Dürre.

Diese Verbindung aus Unsicherheit und Naturkatastrophen hat dazu geführt, dass eine enorme Zahl von Menschen heimatlos geworden ist, und hat ein Ausmaß an Leid verursacht, das zu betrachten schmerzt. Laut den aktuellsten Zahlen der Vereinten Nationen sind inzwischen 400.000 Menschen – rund ein Drittel der Bevölkerung Mogadischus – aus der Stadt geflohen.