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Obamas Erholung?

CAMBRIDGE – Die Wahlen in den Vereinigten Staaten im November rücken immer näher und die republikanischen Herausforderer von Präsident Barack Obama behaupten, seine Politik hätte nichts zur Erholung von der Rezession beigetragen, die er im Januar 2009 geerbt hat. Wenn überhaupt, so seine Kontrahenten, hätten seine Konjunkturprogramme, die Bankenrettungen und die aggressive Geldpolitik von US-Notenbankchef Ben Bernanke die Lage nur verschlimmert.

Obamas Unterstützer aus den Reihen der Demokratischen Partei halten dagegen, seine Politik habe eine zweite Große Depression abgewendet und die US-Wirtschaft arbeite sich seither kontinuierlich aus einem tiefen Loch heraus. Beobachter der politischen Mitte kommen typischerweise zu dem Schluss, dass die Debatte nicht abschließend zu klären ist, weil man nicht wissen kann, was andernfalls geschehen wäre.