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Jetzt ist Burma an der Reihe

RANGUN – Hier in Myanmar (Burma), wo die politische Veränderung im vergangenen halben Jahrhundert äußerst langsam war, versucht eine neue Führung, einen schnellen Wandel von innen zu erzielen. Die Regierung hat politische Gefangene freigelassen, Wahlen abgehalten (weitere werden folgen), eine Wirtschaftsreform auf den Weg gebracht und bemüht sich intensiv um Investitionen aus dem Ausland.

Verständlicherweise reagiert die internationale Gemeinschaft, die das autoritäre Regime von Myanmar seit langem mit Sanktionen bestraft, zunächst mit Vorsicht. Reformen werden so schnell umgesetzt, dass sogar renommierte Kenner des Landes nicht wissen, was sie davon halten sollen.