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Ausgleich der hohen chinesischen Ersparnisse

PEKING: Chinas nationale Sparquote war in den letzten Jahren sehr hoch – 2008 (das letzte Jahr, für das Zahlen vorliegen) betrug sie 52% vom BIP –, und sie wird oft für die derzeitigen globalen Ungleichgewichte verantwortlich gemacht. Länder, die zu viel sparen, so heißt es, exportieren zu viel, was zu hohen Handelsüberschüssen und wachsenden Devisenreserven führt.

Aber dies stimmt nicht immer. Wenn ich beispielsweise 100 Dollar spare, aber zugleich 100 Dollar in die Sachanlagen meiner Fabriken investiere, bin ich „national im Gleichgewicht“ und habe keinen Exportüberschuss irgendjemandem gegenüber.