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Die Weltwirtschaft in schwerer See

NEW YORK – Es wirkt als würden von allen Seiten dunkle finanzielle und wirtschaftliche Wolken heraufziehen: in der Eurozone, in den Vereinigten Staaten, in China und andernorts. Es könnte sich tatsächlich als schwierig erweisen, 2013 Zuflucht in der unwirtlichen Weltwirtschaft zu finden.

Zunächst einmal spitzt sich die Krise in der Eurozone zu. Der Euro bleibt zu stark, die frühzeitig eingeschlagene Sparkurs vertieft die Rezession in vielen Mitgliedsländern und eine Kreditknappheit in der Peripherie und hohe Erdölpreise untergraben die Aussichten auf Erholung. Das Bankensystem der Eurozone wird durch gekappte grenzüberschreitende und Interbanken-Kreditlinien balkanisiert und die Kapitalflucht könnte sich zu einem ausgewachsenen Sturm auf Banken in der Peripherie entwickeln, wenn Griechenland, was wahrscheinlich ist, in den kommenden Monaten einen ungeordneten Austritt aus der Währungsunion vollzieht.